Wie findet man im Labyrinth der Moglichkeiten den Weg ins eigene Leben? Antonia Baums junge Heldin erzahlt in furiosem Stakkato von der Enge der Freiheit und der Bedrohlichkeit des Glucks. Eine junge Frau bricht auf, aus der Provinz in die Stadt, die Hoffnung auf Veranderung ist groß. Aber schnell stellt sie fest, dass sie nicht frei nicht frei vom Ungluck ihrer Eltern, nicht frei von der Angst, die sie in Ketten legt, nicht einmal frei in der Liebe, die sich als Farce entpuppt. Wer nur die Geborgenheit eines Gefangnisses kennt, dem erscheint jede Bewegung als Gefahr. Antonia Baums Heldin gibt jener Generation eine Stimme, die in den unendlichen Moglichkeiten des Glucks und der Selbstverwirklichung verloren ist. Ein erstaunliches Debut, eine tragikomische Suada und ein ebenso emotionaler wie kuhl sezierender Blick auf eine kaputte Gesellschaft.